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Naturvielfalt in Alberschwende

Im Frühjahr 2012 hat sich die Gemeinde Alberschwende entschieden, dem Programm "Naturvielfalt in der Gemeinde" der Umweltabteilung der Vorarlberger Landesregierung beizutreten. (http://www.vorarlberg.at/vorarlberg/umwelt_zukunft/umwelt/natur-undumweltschutz/weitereinformationen/naturvielfaltindergemeind/uebersichtnatingmde.htm ) Ziele des Programms sind, in der Bevölkerung Kenntnisse und Bewusstsein über die heimatlichen Naturschätze zu vermitteln, deren Erhaltung und Verbesserung zu unterstützen und damit die Lebensqualität der Einwohner über Sicherung der Reichhaltigkeit ihrer Landschaft zu erhöhen.

Die "Arbeitsgruppe Naturvielfalt Alberschwende" entwickelt Ideen, diese Ziele in Projekten umzusetzen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich aktiv zu engagieren! Auskünfte auf der Gemeinde oder bei Angelika Schwarzmann , der Vorsitzenden des Umweltausschusses.

Alberschwende weist ein reiches Spektrum an Naturschätzen mit vielen seltenen und gefährdeten Arten auf. Wegen seiner Sattellage zwischen Rheintal und Bregenzerwald beeindrucken vor allem Moore und Feuchtflächen, aber auch die im Gebiet typischen, bodensauren Magerwiesen mit ihren speziellen Pflanzen und Tieren.

Vier in Vorarlberg vom Aussterben bedrohte Arten finden hier ihren Lebensraum, sowie mehr als 50 unterschiedlich stark gefährdete!

Der vom Aussterben bedrohte langblättrige Sonnentau.

Auf der Homepage wird regelmäßig über die Aktivitäten des Teams und die von der Gemeinde beschlossenen Projekte in Alberschwende informiert werden.

Aktuell:

Informationsveranstaltung Jakobs-Kreuzkraut

Am 1. September 2012 fand auf Initiative von Josef Sohm und Günter Winder eine Exkursion zu Weideflächen am Tannerberg statt. Es nahmen vor allem Landwirte aus Alberschwende teil. Ca. 20 Teilnehmer bekundeten Interesse an der giftigen Problempflanze Jakobskreuzkraut (= Jakobsgreiskraut).

Als Ergebnis der Begehung wurde ein Artikel über dieses Weideunkraut ins Leondoblatt für Oktober 2012 gestellt.

Ein Info-Blatt zum sicheren Unterscheiden des Jakobskreuzkrautes von harmlosen Arten mit den wichtigsten Bekämpfungs- und Vorsorgemaßnahmen ist in Arbeit und wird im Gemeindeamt aufgelegt werden.

Für die Zukunft werden weitere Begehungen mit Interessierten und die Heranbildung eines spezialisierten Gemeindebürgers ins Auge gefasst.

Bei der letzten Sitzung des Naturvielfaltteams wurden weitere Projektideen für Naturvielfalt in Alberschwende durchdiskutiert und gereiht:

Weitere Projekte in Planung oder Diskussion:

  • Das geplante Schülermonitoring der Mittelschule Alberschwende im Schollenmoos wird ab Frühling 2013 starten. Die Erhebung des Schollenmooses, von der Inatura finanziert, ist bereits fertiggestellt.
  • Über die Geschichte des Torfstechens in Alberschwende wird in nächster Zeit geforscht. Die Ergebnisse sollen in den kommenden Jahren eine kleine Informationsbroschüre ergeben. Falls jemand Fotos aus dieser Zeit besitzt, bitte beim Naturvielfaltteam melden!
  • Ab dem kommenden Jahr sind Artikel über die Biotope in Alberschwende und besonders wertvolle Pflanzen in den Ausgaben des Leandoblattes geplant.
  • Ab 2013 werden Kurse über die heimischen Heil- und Wildgemüsepflanzen im Gemeindegebiet in Kursen und/oder Wanderungen angeboten.
  • Für das wertvolle Flachmoor auf Bauparzelle in Müselbach, das vom Aussterben bedrohte Arten und Pflanzengesellschaften beherbergt, ist die Umwidmung im Gange.
  • Für die Begrünung des Streifens zwischen Strasse und neu angelegtem Radweg werden vorzugsweise heimische Pflanzen eingesetzt. Eine Pflanzaktion unter Teilnahme der Bevölkerung ist für 2013 geplant.
  • Die diskutierte Versuchsanordnung für Mähtermine im Flachmoor muss erst mit der Naturschutzabteilung des Landes abgesprochen werden (Finanzierung!), kann also frühestens ab Frühling 2013 in Angriff genommen werden.
  • Der Hoferbach soll aus seiner gemauerten Rinne befreit werden und ein angemessenes, naturnahes Bachbett erhalten. Die Wildbach- und Lawinenverbauung kann erst nach erfolgreichen Verhandlungen mit den betroffenen Grundbesitzern damit beginnen, voraussichtlich frühestens 2015.
Farnachmoos
Magerwiese
Näpfle
Schollamoos
Schollamoos
Schollamoos
Fieberklee
Orchideenwiese
rundblättriger Sonnentau
Sibirische Schwertlilie
Das Team setzt Schwerpunkte
Leandoblatt Mai 2017
Mai 2017

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