Mit Klick auf das Bild sehen Sie eine steuerbare und zoombare 360° Luft-Panoramaaufnahme des Ortszentrums. Wenn Sie auf die in der Panoramaaufnahme sichtbar werdenden Richtungspfeile klicken, finden Sie weitere Aufnahmen aus Alberschwende und Umgebung.


Panoramaaufnahme Ortszentrum

Die Aufnahmen wurden von www.austrodrones.com aus Alberschwende in Zusammenarbeit mit www.panograf.at erstellt und uns dankenswerterweise zur Verfügung gestellt.

Eine weitere steuerbare 360° Panoramaaufnahme vom Standort Tannen aus mit Blick über Alberschwende und Fischbach bis nach Bildstein, zum Pfänder, über den Sulzberg und den Vorderwald bis ins Allgäu finden Sie beim Klick auf nachstehendes Bild. 


Panoramaaufnahme Tannen

(Quelle: http://360ty.world/)


Die Gemeinde Alberschwende - Das Eingangstor zum Bregenzerwald

Fläche: 21 km²
Meereshöhe Kirche: 721 m
höchster Punkt: 1182 m (Brüggelekopf)
tiefster Punkt: 440 m (Bregenzerache)
Einwohnerzahl (Hauptwohnsitze): 3.285 (Stichtag 31.12.2016)

Alberschwende war immer schon ein wichtiges Bindeglied zwischen Rheintal und Bregenzerwald. Es gibt viele Gemeinsamkeiten, die Alberschwende mit dem Rheintal oder mit dem Bregenzerwald verbinden und schon seit Jahrhunderten verbanden.

  • Alle Straßen und Wege liefen von ältester Zeit an durch das Ortszentrum von Alberschwende. (Ausnahme der Lorenapass)
  • Die Gerichtszugehörigkeit wechselte im Laufe der Jahrhunderte wiederholt. Der westliche und nordwestliche Teil gehörten lange Zeit zum Hofsteig, der östliche war zeitweilig dem Gericht Lingenau angeschlossen. Ab ca. 1600 war Alberschwende eigenes Gericht.
  • Während im Bregenzerwald, abgesehen von Warth und Damüls alle Bäche ausnahmslos zur Bregenzerache entwässern, ist dies in Alberschwende nur für den Bereich östlich der Linie Abendreute - Hinterfeld - Bühlerberg der Fall.
  • Die Mundart neigt im einst hofsteigischen Teil mehr dem Rheintal zu, östlich davon vermischte sie sich mehr mit dem Wälderdialekt.
  • Die einst im Bregenzerwald wie auch im Rheintal übliche Siedlungsform, größere Parzellen dicht zusammen zubauen, war wohl auch bis ins 18. Jahrhundert in Alberschwende so. Danach wurden viele Höfe von den geschlossenen Gruppen weg in die neu zusammengelegten Güter hinaus versetzt.
  • Früher lebte fast die gesamte Bevölkerung von Wirten, Handwerkern und kleinen Gewerbebetrieben abgesehen, ausschließlich von der Landwirtschaft. Heute ist die Landwirtschaft zwar ertragreicher als damals, aber die Zahl der hauptberuflichen Landwirte ist auf einen Bruchteil zurückgegangen. Der Großteil der Bevölkerung pendelt zur Arbeit in das meist benachbarte Rheintal.