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Asylantenunterkünfte in Alberschwende

Die Gemeinde konnte zwei Häuser als Asylantenunterkünfte zur Verfügung stellen - beides Häuser, die aufgrund ihres Alters und Standards ansonsten nicht mehr hätten vermietet werden können.

 

"Arns-Haus", Hof

Dieses Haus wurde der Gemeinde von der früheren Besitzerin mit der Auflage vererbt, dass es einen sozialen Zweck erfüllen soll. In der Vergangenheit war es bereits an SOS-Kinderdorf vermietet, auch eine jugoslawische Flüchtlingsfamilie war schon darin untergebracht. Es bietet zwei nach Stockwerken getrennte Wohnungen, und da es vorher bereits bewohnt war, war kein großer Umbauaufwand nötig. Lediglich kleine Adaptierungen wurden gemacht, wie z.B. das Zurückbauen von Feuerstellen. 

Mieter ist hier die Caritas, die darin Asylwerber unterbringt, die noch in die Grundversorgung fallen. Ist das Asylverfahren abgeschlossen, müssen sie innerhalb von 4 Monaten ihr Grundversorgungs-Quartier verlassen und eine eigene Wohnung finden. Die räumlichen Gegebenheiten lassen sowohl die Unterbringung von Einzelpersonen als auch Familien zu.

 

"Riedmann-Haus", Bühel

Das Riedmann-Haus ist ebenfalls ein Quartier der Gemeinde, das an die Caritas vermietet wurde.

Die Wohnung im ersten Stock war ursprünglich zur Vermietung durch die Gemeinde an Konventionsflüchtlinge vorgesehen (das sind Flüchtlinge, die bereits einen anerkannten Status und damit auch einen Pass haben und sich nicht mehr in der Grundversorgung der Caritas befinden), um so auch einer Familie eine Wohnmöglichkeit bieten zu können. Ende Juli ist eine Familie aus Syrien mit zwei kleinen Söhnen eingezogen, die aber im Jänner 2016 eine besser beheizbare Wohnung in Lustenau gefunden hat.

Aufgrund der doch sehr alten Bausubstanz und der schlechten Isolierung sind wohl keine längerfristigen Mietverhältnisse zu erwarten, deshalb wurde diese Wohnung inzwischen ebenfalls an die Caritas vermietet. 

Der zweite Stock war schon bisher an die Caritas für Flüchtlinge in der Grundversorgung vermietet. Anfänglich waren hier vier unserer acht Erstankömmlinge aus Syrien untergebracht, die bereits den Status als Konventionsflüchtlinge hatten und nun mit April 2016 alle eigene Wohnungen gefunden haben. 

Auch in diesem Haus können sowohl Einzelpersonen als auch Familien untergebracht werden.

 

Haus Tannen

Die Flüchtlingsunterkunft in Tannen wurde der Caritas von privater Seite vermietet. Auch dort hat die Caritas in 2 separaten Wohneinheiten, verteilt auf 2 Etagen, Flüchtlinge in der Grundversorgung untergebracht. Aufgrund der räumlichen Gegebenheiten bieten sich die beiden Wohneinheiten vor allem für Familien an, eine davon auch für eine größere Familie.

 

Menühaus Hof

Auch das Menühaus ist ein Privatquartier, das vom Besitzer an die Caritas vermietet wurde. Als ehemaliges Gasthaus mit Zimmervermietung (bis auf eine kleine Wohnung einzelne Zimmer ohne gemeinsamen Wohnbereich) eignet es sich von den Räumlichkeiten her eher für Kleinfamilien oder Paare. 

 

Organisation durch die Caritas

Wie wir immer wieder sehen können, ist die Caritas sehr darum bemüht, von Anfang an für Ordnung in den Häusern zu sorgen. In den Häusern gibt es eine strenge Hausordnung, die u.a. ein absolutes Rauch- und Alkoholverbot beinhaltet. Außerdem werden die Flüchtlinge von den BetreuerInnen geschult, was einerseits Organisatorisches wie z.B. die selbständige Benützung öffentlicher Verkehrsmittel oder unser nicht gerade einfaches Müllsystem betrifft, andererseits wird auch versucht, ihnen unsere Lebensweise und unseren Lebensrhythmus zu vermitteln, was auch gewisse Anpassungen an unsere Gewohnheiten erfordert, sei es in Sachen Pünktlichkeit oder beim Thema Verschleierung der Frauen. Die BetreuerInnen sind mit sehr viel Einfühlungsvermögen darauf bedacht, ein möglichst reibungsloses und konfliktfreies Miteinander zwischen Bevölkerung und Flüchtlingen zu ermöglichen und unsere neuen Mitbürger zwar zu unterstützen, aber unbedingt zur Selbständigkeit zu schulen und damit bestmöglich zu integrieren. 

 

 

Wer sich über die Vermietung von Quartieren an die Caritas informieren möchte, findet an folgenden Stellen Informationen dazu:

Im Gemeindeamt/Bürgerservice liegt ein Informationsfalter zum Thema Flüchtlingsquartiere auf, der alle Infos zum Quartierbedarf und Möglichkeiten zur Mithilfe auch in anderen Bereichen aufzeigt.

Diesen Falter können Sie auch hier downloaden.

Weiters hat das Land Vorarlberg zusammen mit der Caritas und dem Vorarlberger Gemeindeverband eine eigene Homepage gestaltet, um zum Thema Flüchtlingshilfe zu informieren. Unter dem Motto "Es geht uns alle an. Gemeinsam schaffen wir ein Vorarlberg für alle!" werden fundierte Informationen vermittelt, Begriffe erklärt, Fragen zum Thema Quartier, Ehrenamt, Beschäftigung und Integration beantwortet. Bürgerinnen und Bürger, die Unterkünfte zur Verfügung stellen, haben die Möglichkeit, diese auch direkt über die Webseite an das Landeshochbauamt oder die Caritas zu melden. Hier geht es zur Website: https://www.handinhandinvorarlberg.at/

 

 

Leandoblatt Mai 2017
Mai 2017

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