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3. Forum Alberschwende am 31.01.2017

Nach einem anderthalbjährigen, intensiven Bürgerbeteiligungsprozess liegen nun der Schlussbericht und die konkreten Pläne für eine Verkehrslösung in Alberschwende vor, die wir im Rahmen der dritten Bürgerversammlung am 31. Jänner 2017 in der Neuen Mittelschule präsentiert haben. Auch Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser war anwesend und hat bezugnehmend auf die weiteren Planungen die wichtige partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen dem Land und der Gemeinde betont.

  • Die Lösungen stellen eine gute Grundlage für die nächsten Planungsschritte dar – eine Umfahrung Alberschwende muss nun zunächst als neuer Landesstraßen-Korridor durch die Landesregierung beschlossen werden und den Planungszielen entsprechen.
  • Dafür ist im folgenden Schritt eine gesetzlich vorgeschriebene Strategische Umweltprüfung erforderlich, die – natürlich unter Einbeziehung der Gemeinde – in Angriff genommen werden soll.
  • Die nun vorliegenden Planungen und Korridore werden in dieser Umweltprüfung vertieft untersucht, um jenen Korridor mit den günstigsten Wirkungen auf den Menschen, den Raum und die Umwelt auszuwählen.

Die Gemeinde Alberschwende ist in die weiteren Planungen partnerschaftlich eingebunden und wir werden euch, liebe Alberschwenderinnen und Alberschwender, regelmäßig über die weiteren Schritte informieren. Wir wollen uns jedenfalls herzlich bei euch für die rege Teilnahme an den Bürgerinformationsveranstaltung und die Diskussionsbereitschaft sowie für die sehr gute Zusammenarbeit in der Planungsgruppe bedanken.

Den Schlussbericht und die Korridore finden Sie hier:

Schlussbericht

Korridore

Die Dokumentation der Bürgerversammlung am 31. Jänner und vom Sprechtag am 1. Februar 2017 finden Sie hier:

Protokoll Bürgerversammlung

Memo vom Sprechtag

 

Fotos: © Landespressestelle Vorarlberg, Werner Micheli

2. Forum Alberschwende am 14.9.2016

Seit der letzten Bürgerversammlung, dem 1. Forum Alberschwende im Februar, sind mehrere Monate vergangen. Nun präsentierten die VerkehrsplanerInnen den Fortschritt der Planungsgruppe, bei der auch BürgerInnen vertreten sind. Bereits bei der ersten Bürgerversammlung nutzten die Alberschwenderinnen und Alberschwender die Gelegenheit, aufbauend auf den Erkenntnissen aus dem Ortsentwicklungsprozess und vorangegangenen Veranstaltungen zum Thema Verkehr, Wünsche und Vorstellungen für die Gemeinde hinsichtlich des Verkehrs, der Mobilität und des öffentlichen Raumes bekannt zu geben und gemeinsam zu diskutieren. Nun liegen Empfehlungen für Umfahrungsvarianten, für die Kreuzung Müselbach und zur Gestaltung des Ortskernes von den VerkehrsplanerInnen vor, die den Bürgerinnen und Bürgern am 14. September 2016 erläutert wurden und bei einer Plakat-Ausstellung besichtigt werden konnten. Gemeinsam an Workshop-Tischen arbeiteten die BürgerInnen an konkreten Fragestellungen.

 

Umfahrungsvarianten und ihre verkehrlichen Wirkungen

Es liegen 12 Varianten und Untervarianten sowie Argumentarien für weitere Umfahrungslösungen vor. Zahlreiche Ideen wurden in den letzten Monaten in der Planungsgruppe diskutiert – nicht alle sind baulich machbar, sodass einige Varianten und Linienführungen im Zuge des Planungsprozesses wieder verworfen werden mussten.

Schlussendlich verblieben sechs Varianten plus Untervarianten, deren verkehrliche Wirkungen (Verkehrsbelastungen) sowie deren Raum- und Umweltwirkungen im Zuge des Planungsprozesses ermittelt wurden. Alle Varianten sehen eine Ausführung zu einem Großteil in Tunnellagen oder als Unterflurtrassen vor.

Untersuchungen mittels Verkehrsmodell haben gezeigt, dass alle untersuchten Varianten (also ortsnähere und ortsfernere) sehr ähnliche verkehrliche Entlastungswirkungen haben – nämlich bezogen auf den Werktagsverkehr etwa minus 11.000 Kfz/24h (bezogen auf den Prognose-Werktagsverkehr im Jahr 2030 in einer sehr ähnlichen Größenordnung). Das bedeutet, dass 70 bis 80 % der Fahrzeuge auf die Umfahrung verlagert werden könnten. Auf der neuen L200 wären dann in Zukunft etwa 12.000 bis 15.000 Kfz/24h unterwegs, auf der alten L200 verblieben dann 3.000-4.900 Kfz/24h. Die Entlastungswirkung ist – im Vergleich zu anderen Umfahrungsprojekten in Österreich – aufgrund des hohen Durchgangsverkehrs­anteiles sehr hoch.

 

Empfehlungen der PlanerInnen

Das Kriterium „Verkehr“ ist bei einer Beurteilung der Wirkungen aufgrund der ähnlich hohen Entlastungswirkungen der unterschiedlichen Varianten nicht so sehr entscheidend wie andere Kriterien, also naturräumliche Wirkungen (z.B. Einfluss auf Biotope,...), die geologischen Verhältnisse des Untergrundes, die Möglichkeit, in Etappen zu bauen (und damit einen möglichst raschen Baubeginn zu erreichen) sowie die Kosten für Bau und Betrieb. In den Untersuchungen mittels Verkehrsmodell hat sich außerdem gezeigt, dass die Verkehrsbelastungen auf einem optionalen Mittelanschluss in der Nähe des Betriebsgebietes Sohm gering wären. Die verkehrliche Wirkung eines Mittelanschlusses als Vollanschluss ist daher jedenfalls im Rahmen der nächsten Planungsschritte noch zu hinterfragen.

Aus diesem Grund empfehlen die PlanerInnen nun für die nächsten Schritte vertiefte Untersuchungen in drei Korridoren im Rahmen einer Strategischen Umweltprüfung.

 

Strategische Umweltprüfung

Die Strategische Umweltprüfung für die Verkehrslösung Alberschwende dient der Entscheidungsfindung und gibt Planungssicherheit – schließlich muss eine Umfahrung Alberschwende als neuer Landesstraßen-Abschnitt ins Vorarlberger Landesstraßengesetz aufgenommen werden und den Planungszielen entsprechen. Dafür ist eine Strategische Umweltprüfung gesetzlich vorgeschrieben. Bei der Strategischen Umweltprüfung werden erhebliche Auswirkungen einer neuen Landesstraße (L 200neu) und Auswirkungen der Streichung von Abschnitten der L 200alt aus dem Landesstraßengesetz auf die Schutzgüter wie Mensch, Wasser, Boden, Luft, Tiere und Pflanzen geprüft. Diese Strategische Umweltprüfung folgt auf das Ende des Planungsprozesses „Verkehrslösung Alberschwende“, erst danach können die Planungen zur Ausarbeitung eines Straßen­detailprojektes (in einem detaillierten Maßstab 1:500) begonnen werden.

 

Ideen für den Ortskern

Bei der ersten Bürgerversammlung wünschten sich die Alberschwenderinnen und Alberschwender im Zentrum mehr Gastronomie, mehr Aufenthaltsflächen für Alt und Jung und eine attraktive Gestaltung. Die Planungsgruppe ist diesen Wünschen nunmehr gefolgt und präsentierte bei der Bürgerversammlung erste Ideen für den Ortskern. Eine Begegnungszone oder andere gestalterische Maßnahmen haben großes Potenzial für die Gemeinde – auch wirtschaftlich. Das Öffnen der Gastgärten zum Platz hin, neue Bepflanzungen und Möglichkeiten für Marktstände sowie neue Sitzgelegenheiten sollen das Zentrum von Alberschwende in Zukunft attraktiver machen. Voraussetzung dafür ist die Umsetzung der Umfahrungslösung und weitere konkrete Planungen betreffend Platzverteilung – unter anderem für den ruhenden Pkw-Verkehr.

 

Konkrete Maßnahmen für die Kreuzung Müselbach

Die Kreuzung Müselbach ist ein Unfallhäufungspunkt – die Müselbacher Bevölkerung fordert seit langem Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit. Am Knoten Müselbach haben daher im Mai und im Juni 2016 sowohl Geschwindigkeitsmessungen durch das Amt der Vorarlberger Landesregierung als auch Videoaufzeichnungen der Querungssituationen der FußgängerInnen stattgefunden. Die V85-Geschwindigkeit, das ist jene Kfz-Geschwindigkeit, die von 85% der Fahrzeuge nicht überschritten wird, beträgt am Knoten Müselbach in Richtung Alberschwende etwa 63 km/h, in Richtung Egg sind es 70 km/h. Etwa 78% der Kfz in Fahrtrichtung Alberschwende fahren maximal 60 km/h, die übrigen 22% fahren schneller als 60 km/h. In Richtung Egg wird schneller gefahren: Rund 56% der LenkerInnen fahren über 60 km/h. Der Richtwert für die V85 für die Anlage von Schutzwegen bei nicht geregelten Kreuzungen (also Kreuzungen ohne Ampel) liegt bei 55 km/h (RVS Richtlinien für Verkehr und Straßen). Das bedeutet, dass für die gegenwärtige Situation in Müselbach die Anlage eines ungeregelten Schutzweges über die L200 laut Richtlinien nicht empfohlen wird. Die relativ hohe Geschwindigkeit erklärt auch die vergleichsweise geringe Haltebereitschaft der Kraftfahrzeuge vor den Schutzwegen.

Die Videoaufzeichnungen zeigen diesen Umstand ebenfalls: Erwachsene, Jugendliche und Kinder haben lange Wartezeiten und zeigen ein unsicheres und zögerndes Verhalten beim Queren der Kreuzung (Zurücktreten von der Fahrbahn, Rennen, oftmaligen Links-Rechts-Schauen und langes Warten).

Die PlanerInnen schlagen daher als Sofortmaßnahme eine Verordnung von Tempo 50 vor. Dies wurde bei der Bürgerversammlung am 14. September sehr positiv gesehen. In einer zweiten Stufe muss der Umbau der Kreuzung und die Sanierung der Unfallhäufungsstelle rasch in Angriff genommen werden. Dazu liegen derzeit sechs unterschiedliche Varianten und eine Empfehlung der PlanerInnen vor. Empfohlen werden die Errichtung einer neuen Gemeindestraße und damit die Auflösung der Kreuzung in zwei T-Knoten sowie eine Ampel. Die vorgeschlagene Variante hat die besten Wirkungen betreffend Leistungsfähigkeit der Kreuzung sowie Verkehrssicherheit für FußgängerInnen. Fußgängerunter- oder -überführungen werden als nicht zweckmäßig erachtet.

 

Wie geht es weiter?

Die vorliegenden drei Umfahrungs-Korridore und deren Trassenvarianten sollen nunmehr weiterverfolgt werden; die Vorschläge zu den Auf- und Abfahrten bzw. einem Mittelanschluss werden bis zur nächsten Planungsgruppensitzung, die am 10. Oktober 2016 stattfindet, geprüft.

Für die Gewerbetreibenden wird es einen gesonderten Informationstermin am 12. Oktober 2016 geben.

Ebenso besteht für die Müselbacherinnen und Müselbacher eine nochmalige Möglichkeit, sich über die Kreuzungsvarianten zu informieren und gemeinsam mit den PlanerInnen zu diskutieren. Dieser Termin findet ebenfalls am Mittwoch, 12. Oktober 2016 in der Volksschule in Müselbach um 19:00 Uhr statt.

 

In der Zwischenzeit: Vielen Dank!

Wir wollen uns zwischenzeitlich ganz besonders bei jenen Bürgerinnen und Bürgern bedanken, die mit Geduld und großem Diskussionswillen ihre Anliegen und Bedenken geäußert haben und einen Teil ihrer wertvollen Freizeit mit uns in der Planungsgruppe verbracht haben und noch verbringen werden.

Ebenso gilt unser Dank all jenen BürgerInnen, die bei der Bürgerversammlung am 14. September dabei waren, und zu den sehr umfangreichen Inhalten Stellung genommen haben.

 

Das Fotoprotokoll, die Präsentation sowie die Auswertung der Bürgerversammlung finden Sie hier:

Fotoprotokoll

Ergebnisse an den Tischen

Präsentation

Auswertung der Gruppenarbeit an den Tischen


2. Forum Alberschwende 14.09.2016

Am 14. September 2016 fand das 2. Forum Alberschwende in der Turnhalle statt. 

Eine Präsentation des Abends finden Sie hier als pdf-Datei. 

Der ORF und vol.at haben über den Abend berichtet, die beiden Pressemeldungen finden Sie unter folgenden Links:

ORF: http://vorarlberg.orf.at/news/stories/2796786/

vol.at: http://www.vol.at/alberschwende-umfahrungsvariante-vorgestellt/4909925


Bürgerversammlung am 03.02.2016

Etwa 150 Alberschwenderinnen und Alberschwender sind am 3. Februar der Einladung von Bürgermeisterin Angelika Schwarzmann in den Hermann Gmeiner Saal gefolgt, um an der ersten Bürgerversammlung zur „Verkehrslösung Alberschwende“ teilzunehmen. Andrea Weninger und Helmut Köll vom Planungsteam Rosinak – Planoptimo gaben zu Beginn einen Einblick in die bisherigen verkehrlichen Analysen.

Das Kfz-Verkehrsaufkommen entlang der L 200 ist seit dem Jahr 2007 um etwa 27% gestiegen, das Schwerverkehrsaufkommen um ca. 18%. Der Schwerverkehrsanteil (Lkw/Lkw-ähnliche Fahrzeuge, Busse) am Gesamtaufkommen beträgt im Durchschnitt etwa 8%. Erhebungen der Fußgängerströme im Zentrum zeigen, dass FußgängerInnen fast ausschließlich an den Schutzwegen queren. Querungen abseits sind offenbar unattraktiv oder nicht sicher genug. Kommunikation und Aufenthalt im Zentrum konnte im Zuge der Erhebungen kaum beobachtet werden. Entlang der L 200 lassen sich zudem zahlreiche Unfallhäufungspunkte (Auffahrunfälle, Fußgängerunfälle, Vorrangverletzungen) identifizieren. Das Planungsteam berichtete auch von einer Untersuchung aus dem Jahr 2010 im Rahmen des Verkehrskonzeptes Bregenzerwald, welche aufzeigt, welche Verkehrsentlastungen eine Umfahrung Alberschwende möglich machen könnte.

Die Abendveranstaltung dauerte etwa drei Stunden und verlief sehr aktiv. Die anwesenden Bürgerinnen und Bürger konnten sich an Ausstellungstafeln über den Stand der Dinge informieren und arbeiteten dann gemeinsam in Gruppen an folgenden Fragestellungen: Welche Qualitäten soll das Zentrum von Alberschwende in Zukunft haben? Was soll man dort in Zukunft tun können, was nicht? Was ist uns in Hinblick auf eine Umfahrung Alberschwende wichtig? Was ist uns in Hinblick auf eine Verkehrslösung Alberschwende – abgesehen von einer Umfahrung bzw. bis zu einer Umfahrung – wichtig? Was ist uns für das Planungsvorhaben sonst noch wichtig?

Die Bürgerinnen und Bürger erwarten sich vom Planungsprozess konkrete Lösungen und eine Entscheidung über eine Umfahrung Alberschwende und die weiteren Entwicklungsschritte im Ortskern. Vielen Wortmeldungen war der Wunsch nach einer Belebung des Ortskerns mit Gastronomie- und Tourismuseinrichtungen sowie nach einer Erhöhung der Verkehrssicherheit gemeinsam.

Die Wortmeldungen und Vorstellungen der BürgerInnen werden nun vom Planungsteam systematisch ausgewertet und in der nächsten Planungsgruppensitzung Ende Februar diskutiert. Folglich sollen die Ziele für eine Verkehrslösung Alberschwende nochmals geprüft und gegebenenfalls adaptiert werden. Die Planungsgruppe tagt etwa einmal im Monat und wird nun auch von sechs BürgerInnen begleitet, die am Abend der Bürgerversammlung gewählt wurden und gemeinsam mit den ExpertInnen und den GemeindevertreterInnen an einer Verkehrslösung Alberschwende arbeiten werden. Wir bedanken uns bereits jetzt für dieses außergewöhnliche Engagement.

Der Fortschritt der Planungsarbeiten soll noch vor dem Sommer in einer zweiten Bürgerversammlung den Alberschwenderinnen und Alberschwendern präsentiert werden.

Wir bedanken uns sehr herzlich für die aktive Unterstützung der Planungsarbeiten und Ihre Ideen. Die Unterlagen der Bürgerversammlung am 3. Februar 2016 finden Sie hier als pdf-Datei.

Weiters finden Sie hier zum Download:

Auswertung der Gruppenarbeit

Fotoprotokoll

 

 


Einladung zum Forum Alberschwende

 

Bürgerversammlung Verkehrslösung Alberschwende

Mittwoch, 3. Februar 2016

19:30 bis ca. 22:30 Uhr, Hermann Gmeiner Saal

 

Im Zuge des Ortsentwicklungsprozesses von Alberschwende und auf Basis des Verkehrskonzeptes Bregenzerwald 2010 wollen die Gemeinde Alberschwende und das Land Vorarlberg die Gelegenheit nutzen, den „Planungsprozess Verkehrslösung Alberschwende“ gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern von Alberschwende zu starten.

Bereits im Sommer 2015 wurde das Planungsteam Rosinak & Partner ZT und Planoptimo Köll ZT beauftragt, an kurz-, mittel- und langfristigen Maßnahmen zum Verkehr und zur Mobilität in der Gemeinde Alberschwende zu arbeiten. Erste Erhebungen und Analysen haben bereits im Herbst begonnen. Ein Teil des Auftrages ist die Erarbeitung von Umfahrungsvarianten einschließlich einer Analyse und Beurteilung der Wirkungen. Es soll aber nicht nur die Straßeninfrastruktur berücksichtigt werden, sondern auch Maßnahmen für den Rad- und Fußverkehr, den öffentlichen Verkehr, den ruhenden Verkehr und die Verkehrssicherheit. Das Ergebnis des Planungsprozesses wird im Frühherbst 2016 vorliegen.

Nunmehr sollen die Alberschwenderinnen und Alberschwender in den Planungsprozess einbezogen werden – und zwar bevor die Expertinnen und Experten mit den konkreten Planungsarbeiten beginnen.

Die Gemeinde Alberschwende und das Land Vorarlberg lädt daher die Alberschwender Bürgerinnen und Bürger zu einer ersten Bürgerversammlung zur „Verkehrslösung Alberschwende“ ein, und zwar am Mittwoch, 3. Februar 2016, von 19:30 bis etwa 22:30 Uhr.

Nach einer informativen Einführung werden die BewohnerInnen im Rahmen eines Workshops ihre Vorstellungen zur Verkehrslösung Alberschwende sammeln und präsentieren. An diesem Abend werden die Bürgerinnen und Bürger auch aufgefordert, sich zur weiteren Mitarbeit zu melden. Aus dem Kreis der interessierten Personen wird eine Auswahl am weiteren Planungsprozess in der Planungsgruppe gemeinsam mit den ExpertInnen bis Herbst 2016 an einer Verkehrslösung aktiv arbeiten.

Nutzen Sie die Möglichkeit, an der zukünftigen Ortsgestaltung Ihrer Gemeinde teilzuhaben und arbeiten Sie mit, wie Alberschwende in Zukunft aussehen könnte.

Die Veranstaltung ist öffentlich, eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Informationen zur „Verkehrslösung Alberschwende“ und zum Beteiligungsprozess Forum Alberschwende

Vor mehr als 20 Jahren gab es in Alberschwende einen Planungsprozess mit großer Bürgerbeteiligung zur Ortsentwicklung mit dem Schwerpunkt Verkehr. Der Prozess wurde nicht abgeschlossen und die Ergebnisse (u.a. hinsichtlich der Entlastung vom Durchgangsverkehr), die bis dahin vorlagen, nie umgesetzt. Zwischenzeitlich liegt aber ein Verkehrskonzept für den gesamten Bregenzerwald aus dem Jahr 2010 vor, welches auch Maßnahmenvorschläge für die Gemeinde Alberschwende vorsieht. Die Gemeinde hat nunmehr einen Ortsentwicklungsprozess gestartet und beabsichtigt, das Zentrum von Alberschwende zu stärken und weiterzuentwickeln. Damit gelangen auch Fragen des Verkehrs und der Mobilität in den Mittelpunkt der Überlegungen.

Die Alberschwender Bürgerinnen und Bürger werden nun in einen neuen Planungsprozess „Verkehrslösung Alberschwende“ eingebunden. Es wird drei bis vier Bürgerversammlungen, das sogenannte Forum Alberschwende, geben. Der erste Termin ist am 3. Februar 2016 (19:30 bis 22:30 Uhr im Hermann Gmeiner Saal). In diesem ersten öffentlichen Forum nutzen die Alberschwenderinnen und Alberschwender die Gelegenheit, Wünsche und Vorstellungen für die Gemeinde hinsichtlich des Verkehrs, der Mobilität und dem öffentlichen Raum bekannt zu geben und gemeinsam zu diskutieren.

Danach beginnt die Planungsgruppe mit Beteiligung der AlberschwenderInnen, an einer Verkehrslösung – gemeinsam mit externen ExpertInnen – zu arbeiten.

Das Forum Alberschwende wird voraussichtlich im Mai und im Herbst 2016 einberufen, die Planungsgruppe tagt etwa monatlich. Die Ergebnisse des Bürgerbeteiligungsprozesses sind Grundlage für den weiteren Planungsprozess und die konkreten Planungen und Maßnahmen in der Planungsgruppe und werden laufend im Leandoblatt dokumentiert.

Am Ende des Planungsprozesses soll ein Ergebnis der Planungsgruppe vorliegen und die BürgerInnen nochmals informiert werden. Die Gemeindevertretung wird dann über das weitere Vorgehen entscheiden und über die weiteren Schritte informieren.

1. Forum Alberschwende

Bürgerbeteiligung „Verkehrslösung Alberschwende“

 Mittwoch, 3. Februar 2016, 19:30 bis etwa 22:30 Uhr

 Hermann Gmeiner Saal

 

 öffentliche Veranstaltung, Anmeldung nicht notwendig


   

   

Leandoblatt Mai 2017
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