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Pfarrkirche St. Martin

Geschichte:

Der Name Alberschwende kommt von Albrichswendi und wurde in der päpstlichen Schutzurkunde Georgs IX. vom Dezember 1227 erstmals urkundlich erwähnt. Der Schwerpunkt des stark aufgelockerten Siedlungsgebietes ist der alte Ortskern, mit der "Linde" mitten auf dem großen Dorfplatz.

Es gehören aber auch "zwei Weiler" Fischbach und Dreßlen mit jeweils einer "Außenschule" dazu und das Dörflein Müselbach mit eigener Kirche.

Pfarrkirche Alberschwende

 

 

Die Linde, das Wahrzeichen von Alberschwende, ist der Überlieferung nach um die 1000 Jahre alt. Sie prägt seither das Ortsbild auf eine natürliche Weise. Heute ist sie Treffpunkt alter und junger Menschen und auch des wöchentlichen "Kultur – Käs – Klatsch" im Sommer.

 

Im 1110 stand schon ein kleines Kirchlein, das von einem Mönch vom Kloster Mehrerau betreut wurde. 1427 wurde diese erstmals als Pfarrkirche bezeichnet. Die jetzige Kirche wurde 1854 – 1856 erbaut und dem HL. Martin geweiht. Nach starkem Bevölkerungszuwachs zwischen 1750 (ca 740 Bewohner) und 1850 (ca 1900 Bewohner) wurde die Pfarrkirche Hof in der heutigen Größe erbaut, mit ca 750 Sitzplätzen: 600 im Schiff und 150 auf beiden Emporen.

Gemäß dem alten Kirchengebot hat der Erbauer Pfarrer Metzler mit ca. 1000 Kirchgehern pro Sonntag gerechnet.

Altar in der Pfarrkirche Alberschwende

 

 

Nachdem unter Pfr. Reichart (1932 – 1967) der sogenannte Hochaltar entfent worden war, wurde bei der neuerlichen Gesamtrenovierung unter Mag. Pfr. Peter Mathei in den Jahren 1999 – 2003 dieser Holzaltar samt Tabernakel  nach alten Fotos wieder rekonstruiert und neu gebaut. Die Kosten der Innen- und Außenrenovierung beliefen sich auf ca. € 2,55 Mill.

In der Mitte des "Hochaltares" ist das große Altarbild, ein Werk von Paul Deschwanden aus dem Jahre 1861, die Darstellung "Kruzifixus mit hl. Maria, Johannes und Maria Magdalena". Deschwanden ist auch der Künstler der Gemälde auf den Seitenaltären.

Die Seitenaltäre haben – wie der neuerbaute Hauptaltar – einen neuromanischen Aufbau.

Das linke Altarbild zeigt die hl. Maria mit Kind auf dem Monde und der Schlange stehend, darunter flechten zwei Engel einen Kranz aus Rosen. Seitlich stehen die Figuren der hl. Theresa und der hl. Philomena. Die Predella (der Altaraufbau) zeigt wieder Maria mit dem Kind und dem hl. Dominikus und der hl. Katharina von Siena (um 1860)

Das Bild des rechten Seitenaltars weist mit künstlerischem Ausdruck auf den Kirchenpatron unserer Pfarre hin und zeigt die Glorie des hl. Martins. Der Geschichtsforscher Ludwig Rapp beschreibt und die Darstellung so: "Das Altarbild stellt Jesum in der himmlischen Glorie, dem erwachten Martinus erscheinend, mit der Mantelhälfte bekleidet und dieselbe den zwey ihn umgebenden Engel zeigend, gleichsam sprechend: Hac veste Martinus me contexit (mit diesem Mantel hat mich Martinus bekleidet) vgl. was du den Geringsten getan hast, das...!"

Auf dem Altar stehen daneben die Figurendes hl. Rupert und des hl. Wendelin, die Predella wird von einer Herz-Jesu Figur und zwei Engeln gebildet.

Innenansicht der Pfarrkirche Alberschwende

Leandoblatt Juni 2017
Juni 2017

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